BEHANDLUNGSERFOLG

Woran kann ich den Behandlungserfolg von Botulinumtoxin A messen und womit kann ich den Behandlungserfolg unterstützen?
Mit einem Wirkungseintritt ist meistens ab dem fünften Tag zu rechnen. Er kann jedoch auch manchmal erst nach 14 Tagen eintreten. In seltenen Fällen kann eine Wirkung ausbleiben. Dies kann vielfältige Ursachen haben. Eine Annahme ist, dass eine relative Immunität gegen das Botulinumtoxin aufgrund einer Impfung (z.B. Tetanus) besteht. In vielen Fällen führt dann eine zweite Behandlung ggf. mit doppelter Dosis zum gewünschten Erfolg. Pilz an Händen oder Füßen liebt das feuchtwarme Milieu schweißdurchnässter Strümpfe, Schuhe und Handschuhe. Erst eine erfolgreiche Behandlung des Schweißes legt in der Regel die Grundlage für eine andauernde Pilzbeseitigung. Ebenfalls an stark schwitzenden Händen und Füßen sind Warzen manchmal überraschend hartnäckig.
Meist lassen sich die Warzenviren mit keinem der üblichen Warzenmittel beseitigen. Ähnlich wie bei der Pilzbehandlung kann ein Trockenlegen der Hände oder Füße die Basis für eine erfolgreiche Behandlung sein. Obwohl Botulinumtoxin A vor allem die übermäßige Produktion des geruchlosen Schweißes drosselt, nimmt eine erfolgreiche Behandlung der Achseln auch unangenehmen Körpergeruch. Sie werden riechen, dass Sie nicht mehr riechen. Eine Besonderheit stellt die sog. Dyshidrose der Hände oder Füße dar. Bei dieser Störung entwickeln sich millimeterkleine, wässrige Bläschen an den Handinnenflächen oder den Fußsohlen. Die Bläschen jucken in der Regel, platzen auf und münden unter Umständen in eine chronische Rötung und Entzündung der Haut. Auch hier kann es zu einer Abheilung kommen. Auch die sog. „Waschfrauenhände“ mit aufgequollener, schrumpeliger und rissiger Haut an den Handinnenflächen können erfolgreich mit Botulinumtoxin A „geglättet“ werden.
Sie können sofort nach der Behandlung Ihrer gewohnten Alltagsbeschäftigung oder Arbeit nachgehen. Sei können auch direkt nach der Behandlung duschen, sich waschen oder (bei Injektion im Kopfbereich) ein leichtes Make-up auftragen. Sie sollten allerdings auf Sauna oder UV-Bestrahlung durch Sonne oder Solarium, schwere körperliche Arbeit, (bei Injektionen im Kopfbereich) Kopfüber-Bewegungen und Sport an diesem Tag verzichten. Bei Injektionen im Kopfbereich soll der Kopf die ersten vier Stunden nach der Behandlung nicht flach hingelegt werden, um ungewollte bzw. unregelmäßige Verteilung im Gesichtsbereich zu vermeiden. Sie sollten also auch erst frühestens nach vier Stunden zu Bett gehen. Die Injektionsstellen sollten nicht mit der Hand massiert werden, um eine Schmierinfektion und eine ungewollte Verteilung zu vermeiden. Sind bei Ihnen unerwarteter Weise kleine Hämatome aufgetreten oder bestehen die Schwellungen länger als zwei, drei Stunden, können Sie vor der nächsten Behandlung die Einnahme von Arnika in homöopathischer Dosis versuchen.
Email