DIE OBERSCHENKELSTRAFFUNG
Oberschenkelstraffung Operation, OP
Als Reithosen werden Fettansammlungen in Innen- und Außenbereich der Oberschenkel bezeichnet. Die so genannten Reithosen gehören zu der am meist operierten Körperregion. In der Regel zeigt sich die Reithose an den Beinen zuerst an den Innenseiten der Oberschenkel, welche ihre Spannung verlieren und kleine erschlaffte Hautareale hervorrufen.
In Fällen mit einem geringen Anteil an überschüssigem Fettgewebe, kann eine Fettabsaugung zu harmonischen Körperregionen führen. Häufig jedoch ist das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe zu stark ausgeprägt, dass erst durch eine klassische Oberschenkelstraffung ein ästhetisch gutes Ergebnis erzielt werden kann.
Noch bevor der Anästhesist die Narkose einleitet, werden die Bereiche, die entfernt werden sollen, vermessen und markiert. Der operative Schnitt wird so geführt, dass die unvermeidbare Narbenbildung möglichst unauffällig bleibt. An der Innenseite der Oberschenkel unterscheiden wir die „kleine“ horizontale Straffung mit einer Naht zwischen Leiste und Sitzbein.
Die resultierende Narbe ist sehr unauffällig und wird meist von Kleidungsstücken überdeckt. Sollte der vorhandene Hautüberschuss durch dieses Verfahren nicht beseitigt werden können, ist es notwendig den Schnitt an der Innenseite der Oberschenkel in Richtung Knie zu verlängern. Dies entspricht dann einer „großen“ vertikalen Straffung, bei der die Naht von der Leiste bis zur Knieinnenseite verläuft.
Anästhesieform und Aufenthalt bei Oberschenkelstraffung
In der Regel sind eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich. Dieser beträgt je nach Ausdehnung der operierten Bereiche zwischen 3 und 5 Tagen. Nur kleinere Hautstraffungen können auch in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.

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