DIE OBERARMSTRAFFUNG
Brachioplastik, Oberarmstraffung
Die Operation, die etwa ein bis zwei Stunden dauert, hinterlässt längliche Narben an der Oberarminnenseite. Die bei der Oberarmstraffung notwendigen Schnitte werden so geführt, dass die unvermeidbare Narbenbildung möglichst unauffällig bleibt. Das übermäßige und erschlaffte Hautgewebe wird exakt vermessen und entfernt.
Das überschüssige Fettgewebe wird in der Mitte der Oberarminnenseite spindelförmig entfernt. Bei einem ausgeprägten Hautüberschuss ist ein zusätzlicher Schnitt in der Achselhöhle notwendig. Zusätzlich kann die ästhetische Oberarmkontur bei dem operativen Eingriff durch eine gezielte Fettabsaugung angrenzender Bereiche verbessert werden. Vor dem Vernähen der Wunde wird meist eine Saugdrainage eingelegt, um anfallendes Blut und Wundflüssigkeit abzuleiten.
Diese kann nach wenigen Tagen gezogen werden. Weiterhin wird ein Kompressionsverband angelegt, um Schwellungen und Schmerzen zu vermindern und gleichzeitig ein Anmodellieren der Haut zu bewirken.
Anästhesieform und Aufenthalt bei Oberarmstraffung.
In der Regel sind eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich. Dieser beträgt je nach Ausdehnung der operierten Bereiche zwischen 3 und 5 Tagen. Nur kleinere Hautstraffungen können auch in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.

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