FREIE LAPPENPLASTIK
Freie mikrovaskuläre Lappenplastiken
Um die Nachteile der Hebung großer Muskelanteile am Abdomen zu überwinden, hat in den letzten 20 Jahren eine kontinuierliche Entwicklung stattgefunden, welche die sog. Hebedefektmorbidität am Unterbauch ständig vermindert hat. Diese Entwicklung führte vom gestielten TRAM-Flap über den freien TRAM zum „muscle sparing free tram“ und weiter zum DIEP-Lappen.
Jede Verfeinerung hatte zum Ziel, immer weniger Muskulatur und Faszie in das Lappentransplantat einzuschließen, um die oben beschriebenen Komplikationen zu vermeiden und den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen. Bei den freien Lappenplastiken vom Unterbauch, wird im Gegensatz zur gestielten Lappenplastik, das inferiore epigastrische Gefäßsystem präpariert um diesen Gefäßstiel dann mikrochirurgisch, meist an die Mammaria interna Gefäße, anzuschließen.

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