DIE AUGENLIDSTRAFFUNG LIDKORREKTUR LIDSTRAFFUNG
Wie wird die Operation durchgeführt?
Eine Lidkorrektur dauert in der Regel zwischen ein und zwei Stunden, je nach Ausmaß des operativen Eingriffes. Bei der Korrektur aller vier Augenlider führt der Plastische Chirurg normalerweise zuerst die Oberlidkorrektur durch. Beim typischen operativen Vorgehen legt der Operateur die Hautschnitte in die natürlichen Hautfalten der Lider: am Oberlid, an der Lidumschlagsfalte, am Unterlid direkt unter den Wimpern. Bei großem Hautüberschuss können die Schnittlinien bis in die Krähenfüße oder Lachfalten am äußeren Augenwinkel reichen. Durch diese Schnitte gelangt Ihr Operateur zur Muskulatur und dem darunter liegenden Fettgewebe, dessen Überschuss entfernt wird.
Danach werden überschüssiges Muskelgewebe und Haut entfernt. Die Haut selbst wird mit feinen Nähten verschlossen.
Wenn Ihr Problem am Unterlid weniger ein Hautüberschuss als vielmehr Tränensäcke sind, kann eine „transkonjunktivale Blepharoplastik“ durchgeführt werden.
Bei diesem operativen Vorgehen wird der Schnitt innerhalb Ihres Unterlides gelegt, was zu einer unsichtbaren Narbe führt.
Hierbei ist kein Hautüberschuss zu beseitigen und die Haut kann sich nach transkonjuktivaler Entfernung der Unterlidfettpolster wieder elastisch anlegen.
Dieses Vorgehen wird in aller Regel bei jüngeren Patienten mit dickerer und elastischerer Haut gewählt.
Welche Narkoseform wird bei der Lidkorrektur angewendet?
Lidkorrekturen werden in aller Regel in örtlicher Betäubung der Haut um die Augen durchgeführt.
Sollten Sie sehr aufgeregt sein, kann Ihnen durch ein oral oder intravenös verabreichtes Beruhigungsmittel geholfen werden. Sie sind während der gesamten Operation wach, aber entspannt und fühlen keine Schmerzen. Dennoch können Sie zeitweise einen Druck oder Zug spüren, der jedoch nicht schmerzhaft ist.

Email