DIE HAARTRANSPLANTATION - EIGENHAARTRANSPLANTATION
Die Haartransplantation, Eigenhaarverpflanzung, Haarverpflanzung

- Dr. med. Sibylle Eberle
Das Grundprinzip der Eigenhaartransplantation ist immer eine Umverteilung des eigenen Haares.
Bei der Eigenhaartransplantation wird ein länglicher Hautstreifen aus dem nicht vom Haarausfall betroffenen Haarkranz am Hinterkopf entnommen.
Aus diesem Hautstreifen werden kleinste Teilchen mit 1 - 4 Haarwurzeln abgetrennt und in die haarlosen Gebiete transplantiert. Dort wachsen sie wieder an und bilden neues Haar. Nach etwa drei Monaten ist der Haarwuchs sichtbar.
Der Eingriff wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Welche Risiken bestehen?
Komplikationen sind äußerst selten und in der Regel unbedeutend.
Eventuell treten Schwellungen auf, die durch Medikamente rasch abklingen.
Kleine Pickel und eine kurzzeitige Gefühllosigkeit auf der behandelten Kopfhaut sind vorübergehend.
Häufig gestellte Fragen zur Haartransplantation:
Wann bin ich wieder arbeitsfähig?
Nach der Behandlung sind Sie körperlich nicht beeinträchtigt. Sie können selbst nach Hause fahren und am nächsten Tag wieder arbeiten.
Wie sehe ich nach der Behandlung aus?
Den transplantierten Bereich können Sie mit vorhandenem Haar überdecken oder eine lockere Kopfbedeckung tragen.
Kann ich nach der Behandlung in Urlaub fahren?
Grundsätzlich ja. Auf anstrengende sportliche Aktivitäten und Saunabesuche sollten Sie jedoch in der ersten Zeit verzichten.
Wann sehe ich das Ergebnis der Eigenhaartransplantation ?
Das neue Haar wird nach ca. 3 Monaten sichtbar und wächst dann circa 1 cm pro Monat.
Fallen die transplantierten Haare wieder aus?
Nein! Die transplantierten Haarwurzeln nehmen ihre genetische Information des dauerhaften Haarwuchses mit und wachsen lebenslang weiter.
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