DIE OPERATION (FACELIFTING; GESICHTSSTRAFFUNG)
Wie wird die Operation (Facelifting) durchgeführt?
Der Hautschnitt für ein Facelift beginnt normalerweise hinter der Haarlinie in der Schläfenregion und verläuft dann in einer natürlichen Hautfalte direkt vor dem Ohr, oder knapp hinter dem Knorpel an der Vorderseite des Ohres und wird dann um das Ohrläppchen hinter dem Ohr wieder in die Haare geführt.
Bei einer Halsstraffung kann ein kleiner zusätzlicher Schnitt unterhalb des Kinns notwendig sein. Nach dem Hautschnitt wird die Haut vom Fett und der darunterliegenden Muskulatur abgelöst.
Danach wird die tieferliegende Muskel-Bindegewebsschicht mobilisiert und nach oben gestrafft, um die abgesunkenen Muskel-Fettanteile wieder anzuheben. Anschließend wird die Haut unter leichter Spannung wieder aufgelegt und der Überschuss entfernt.
Die Haut wird danach in mehreren Schichten verschlossen, in den Haaren können die Wunden auch mit Metallclips verschlossen werden. Über eine kleine Drainage, die unter die Haut eingelegt wird, lässt sich für ca. 12-24 Stunden Blut- und Wundsekret nach außen abdrainieren. Abschließend wird ein Kopfverband angelegt, um die Schwellung und Verfärbung im Gesichtsbereich zu minimieren.
Welche Narkoseform wird angewendet?
Ein Facelift kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Für welche Narkoseform sich Ihr Plastischer Chirurg entscheidet, hängt sowohl vom Ausmaß des Eingriffes als auch davon ab, welche Narkoseform Sie bevorzugen.

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