GLUTEALLAPPEN

Myocutaner freier Gluteallappen
Die weite Akzeptanz der Brustrekonstruktion mit autologem Gewebe hat zur Suche nach immer neuen Spenderregionen geführt. Dabei lag die Verwendung des Gewebes der Glutealregion nahe, da auch hier häufig bei schlanken Patientinnen ausreichend Gewebe vorliegt. Die schon frühe Anwendung des freien myocutanen Gluteallappens durch Shaw 1983, war jedoch technisch äußerst anspruchsvoll und führte zu nicht unerheblichen Konturdefiziten.
Der kurze Gefäßstiel und die Probleme der Präparation, verhinderten eine weitere Verbreitung dieser Methode zur autologen Brustrekonstruktion. Mit der Entwicklung der Perforanslappen wandte man sich erneut der Glutealregion zu, um Haut- und Fettgewebe nur an einem Perforansgefäß gestielt für eine Brustrekonstruktion zu heben.
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